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Die Geschichte des Dildos

Die Geschichte des DildoDie Geschichte des Dildos ist sehr bewegend und interessant. Bereits in der Antike im alten Ägypten gab es Dildos, die zur Stimulierung der weiblichen Lust eingesetzt wurden. Die Dildos wurden damals in der Antike aus den Materialien Ton oder Leder in unterschiedlichsten Formen und Größen hergestellt. Dildos aus dieser Zeitepoche wurden auf antiken Vasen entdeckt, worauf sogar Doppeldildos zu sehen waren.

Nicht selten war es so, dass ein Dildo aus der Zeit so lang wie ein Unterarm war. Hier kommen dann natürlich Zweifel auf, ob diese großen Exemplare zur Selbstbefriedigung verwendet wurden. Vielleicht sollte auch nur der männliche Voyeurismus befriedigt werden. Doch nicht nur zur Sextoy, sondern auch als Heilmittel wurden Dildos genutzt. Angeblich kamen Dildos (antike Oblisboi genannt) zur Linderung von Unterleibsschmerzen zum Einsatz. Im alten China gab es übrigens auch schon Dildos, die allerdings aus Porzellan bestanden.

Mittelalter und Dildos

Im Mittelalter waren Dildos sehr verschrien. Die Kirche verbannte derartige Hilfsmittel zur Stimulierung der Lust. Es war verboten, die körperliche Lust ohne Kirche hat Dildos verbotenden Zweck der Fortpflanzung zu befriedigen. Frauen sollten also nur unbeschreibliche Momente erleben, wenn sie sich auch fortpflanzen wollten. Doch die Dildos wurden trotz der Maßnahmen der Kirchen nicht aus der Welt geschafft. Aus Beichtprotokollen von Frauen der damaligen Zeit lässt sich schlussfolgern, dass sie sich widersetzten und trotzdem die Art der Befriedigung suchten. Sie verwendeten phallische Gegenstände aus Holz oder anderen Materialien, um ihre Lust zu befriedigen.

Dildos im 19. Jahrhundert

Im 19.Jahrhundert wurden Dildos zunächst als Heilmittel der neurotischen Störung (Hysterie) besonders oft zum Einsatz gebracht. Doch auch gegen andere Krankheiten wie psychische Erkrankungen und Melancholie wurde der Dildo eingesetzt. Damals wurde angenommen, dass Hysterie eine Gebärmutter-Erkrankung sei, die für das Verrücktwerden der Frauen verantwortlich war. Ebenfalls wurde der Dildo zur Geburtsvorbereitung zum Einsatz gebracht. Und zwar sollte mit ihm die Vagina vor der Geburt erweitert werden. In den 60er Jahren war es dann endlich soweit, dass der Dildo als Lustinstrument angesehen wurde und aus der medizinischen Welt verschwand.

Dildos – unterschiedliche Materialien

Wie bereits erwähnt wurden die Dildos in der Anfangszeit aus Ton und Leder fertigt. Porzellan-Modelle folgten und dann wurden Dildos aus Holz, Wachs und Glas entwickelt. In der heutigen Zeit werden allerdings viele anderen Materialien für die Herstellung der Sextoys genutzt. Zu den Materialien der heutigen Zeit gehören:

  • Silikon
  • PVC
  • Aluminium
  • Edelstahl
  • Acrylglas
  • Holz
Wer sich einen Dildo kaufen möchte, der hat also eine riesige Auswahl und muss die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien abwägen. Edelstahl ist beispielsweise besonders hart, unflexibel und kalt. Silikon hingegen fühlt sich sehr geschmeidig und weich an und lässt sich biegen. Die alten Ägypter lagen also doch mit ihrer Erfindung gar nicht falsch.

Auch wenn zwischenzeitlich der Dildo vertrieben werden sollte, setzte er sich letztendlich immer wieder gegen den Widerstand durch. Ob als Heilmittel oder als Mittel zur Stimulierung der Lust, der Dildo hat seinen Weg gefunden und ist nun mittlerweile ein fester Bestandteil im Liebesspiel vieler Frauen und Männer. Dank ihm können sowohl Frau als auch Mann einen ultimativen Moment erleben und genießen.

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