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Gleitgel und Dildos – für den ultimativen Spaß mit Gleitmittel

Gleitgel wird auch als Gleitmittel bezeichnet. Im Duden heißt es, dass das Gleitgel eine Creme beziehungsweise ein Gel ist, welches ein leichteres und vor allem gleitenderes Einführen des Penis möglich macht. Gerade dann, wenn die Schleimhäute der Frau besonders trocken sind, hilft das Gleitmittel weiter, um einen flutschenden und sinnlichen Liebesakt zu erleben. Doch auch in Kombination mit einem Dildo ist ein Gleitgel eine gute Wahl.

Bereits seit vielen Jahren wird Gleitmittel verwendet, um noch mehr Sinnlichkeit und Spaß zu erleben. Doch nicht alle Cremes sind gleichermaßen gut geeignet. Gleitgels, die auf Silikon oder Wasser basieren, gibt es seit 2004. Sie zeichnen sich durch eine besondere Gleitfähigkeit und Kondomverträglichkeit aus.

Gleitmittel in riesiger Auswahl

Wer sich für ein Gleitmittel entscheiden möchte, der hat es bei der riesigen Auswahl gar nicht so leicht. Die Cremes gibt es in den unterschiedlichsten Rezepturen und können auf Wasser, Öl oder Silikon basieren. Alle Mittel und Bestandteile bringen Vor- und Nachteile mit sich. Beim Kauf des Gleitgels sollte daher im Vorfeld genau überlegt werden, wann es zum Einsatz kommen soll. Unter anderem kann das sein:

  • Analsex
  • Mit Kondom
  • Mit Dildo oder Vibrator
  • In der Badewanne
  • Besonders langen Sex
  • Normaler Sex
  • Nur zur Befeuchtung der Schleimhäute
Auch ist es wichtig zu überlegen, ob es ein chemisches Gel oder doch eher ein natürliches Gleitmittel sein soll. In Gleitmittel sind in der Regel neben Öl, Wasser oder Silikon auch weitere Zusatzstoffe und Chemikalien enthalten. Unter anderem können das Konservierungsstoffe und synthetische Duftstoffe sein. Für den Fall, dass einer der Partner schnell zu einer Pilzinfektion oder zu einer ähnlichen unangenehmen Erscheinung neigt, sollte eher auf die natürlichen Gleitgels gesetzt werden. Hierzu zählen beispielsweise Gleitmittel, die aus der Kiwipflanze gewonnen werden, Kokosölgel und Aloe Gel.

Welches Gleitgel ist empfehlenswert?

Gleitmittel auf Wasser-Basis

Die sanften Gleitmittel bestehen aus Wasser und Glycerin und lassen sich nach dem Gebrauch einfach abwaschen. Ein wenig negativ fällt auf, dass das Gleitgel auf WasserbasisGlycerin nach geraumer Zeit anfängt, am Körper zu kleben. Mit ein wenig Wasser wird Abhilfe geschaffen und der eigentliche Zustand wieder hergestellt. Frauen, die empfänglich für Pilzinfektionen sind, sollten nur Gleitgele mit einem besonders hohen Wasseranteil verwenden. Besteht das Gel nämlich hauptsächlich aus Glycerin, dann bietet es einen optimalen Nährboden für Pilze und Bakterien.

Vorteile

  • Leicht abwaschbar
  • Kondomfreundlich
  • Mit Dildos aus Silikon und Latex anwendbar (darauf achten, dass keinerlei Fette und Silikone im Gleitgel vorhanden sind)
  • Sehr sanft
Nachteile

  • Fängt nach geraumer Zeit an, am Körper zu kleben
  • Zu viel Glycerin bietet Bakterien und Pilzen guten Nährboden
  • Für Spiele unter Wasser nicht die beste Wahl

Gleitmittel auf Ölbasis

Gleitmittel auf Ölbasis werden meistens aus Mineralölen wie Vaseline hergestellt. Einige Produkte bestehen aus pflanzlichen Ölen wie Kokos oder Oliven. Im Gleitmittel aus ÖlGegensatz zu den wasserbasierten Ölen bieten sich die Mittel perfekt für den Akt in der Badewanne oder im Swimmingpool an, da sie sich nicht im Wasser lösen. Soll ein Latexdildo oder Kondom verwendet werden, dann ist das ölbasierte Gel nicht zu empfehlen, da die Öle das Latex angreifen und zerstören. Die gelösten giftigen Stoffe könnten dann direkt über die Schleimhaut aufgenommen werden. Das Gel muss nach dem Akt wieder entfernt werden, was sich allerdings etwas schwierig gestalten könnte. Mit zu viel Seife sollen die Genitalien bekanntlich nicht gesäubert werden.

Vorteile

  • Für Unterwasserspiele geeignet
  • Für besonders lange Sexspiele
  • Pflanzliche Öle für pilzanfällige Personen bestens geeignet
Nachteile

  • Harnwegsinfektionen können begünstigt werden
  • Nur schwer zu reinigen
  • Lösen Latex auf – keine Anwendung mit Kondom

Gleitmittel auf Silikonbasis

Die Gels auf Silikonbasis können zusammen mit Kondomen verwendet werden, da das Silikon kein Latex auflöst. Doch auch hinsichtlich der Reinigung Silikontube für Gleitgelkönnte es problematisch werden. Um das Gel zu entfernen, ist Seife nötig. Für den vaginalen Gebrauch ist es daher nicht empfehlenswert. Für Analspiele hingegen ist es eine gute Wahl. Doch das Silikongleitgel gibt es auch auf Wasserbasis. Enthält das Gel das sogenannte Dimethicon, dann ist es wasserlöslich und kann mit Wasser entfernt werden.

Im Gebrauch mit Dildos sollte beachtet werden, dass die Silikongels nur zusammen mit Latexdildos zur Anwendung kommen sollen. Silikonprodukte hingegen löst das Gleitmittel auf. Hinsichtlich der Gesundheit bei Langzeitanwendungen von Silikongel gibt es keine eindeutigen Erkenntnisse. Von daher ist es empfehlenswert, eher auf die wasserbasierten Gele auszuweichen.

Vorteile

  • Gut für Analverkehr geeignet
  • Anwendung mit Latexdildos möglich
  • Gel mit Dimethicon ist wasserlöslich und daher leicht abwaschbar
Nachteile

  • Löst Produkte aus Silikon auf
  • Mittel ohne Dimethicon nur mit Seife abwaschbar – nicht für den vaginalen Einsatz zu empfehlen
  • Gesundheitliche Auswirkungen bei Langzeitanwendungen nicht bekannt

Unsere Empfehlung

Gleitmittel für DildosGleitmittel müssen nicht teuer sein, sie sollten lediglich ihren Zweck erfüllen ohne dabei zu klumpen. Einigen Kunden gefiel beim ersten Test nach dem Kauf dabei besonders das Loovara Gleitgel auf Wasserbasis, da es sparsam verwendet werden kann, sehr günstig ist und universell auf zahlreichen Oberflächen zum Einsatz kommen darf.

 

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